GEMEINDE UNTERKOHLSTÄTTEN

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Verbrennen im Freien - Sicherheitsvorkehrungen

erstellt am18.03.2019

Information über die neue Rechtslage Burgenländische Verbrennungsverbots-Ausnahme-Verordnung!

Grundsätzlich besteht ein ganzjähriges Verbrennungsverbot.

Es gibt jedoch folgende Ausnahmen, die ohne Meldepflicht in Anspruch genommen werden können:

  • das Verbrennen im Freien im Rahmen von Übungen zur Brand- und Katastrophenbekämpfung des Bundesheerers und der Feuerwehren sowie der von den Feuerwehren durchgeführten Selbstschutzausbildung von Zivilpersonen,
  • Lagerfeuer
  • Grillfeuer
  • das Abflammen im Rahmen der integrierten Produktion bzw. biologischen Wirtschaftsweise
  • das Räuchern im Obst- und Weingartenbereich als Maßnahme des Frostschutzes

Auf welche Sicherheitsvorkehrungen muss beim Abbrennen geachtet werden?

  • während des Abbrennens muss eine zumindest volljährige eigenberechtigte Aufsichtsperson dauernd anwesend sein. Sie muss in der Lage sein, Gefahrensituationen im Zusammenhang mit dem Verbrennungsvorgang
    zu erkennen, entsprechende Maßnahmen im Rahmen der vorgesehenen Reglungen zu setzen, bei Gefahr im Verzug das Feuer zu löschen oder dafür zu sorgen, dass es gelöscht wird.

  • Ab einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h (mäßiger Wind; Zweige bewegen sich, loses Papier wird vom Boden gehoben) ist das Abbrennen verboten.

  • Das Feuer muss mindestens einen Abstand von 25 m zu benachbarten Gebäuden haben.

  • Zum Entzünden des Feuers dürfen nur zugelassene Anzündhilfen verwendet werden.
    Die Verwendung von leicht flüchtigen oder wassergefährdenden Stoffen, wie z.B. Diesel- oder Heizöl, Altöl, Alkohol, Benzin oder Spiritus als Brandbeschleuniger zum Entzünden oder Aufrechterhalten des Feuers ist verboten.

  • Es ist zu vermeiden, dass Rauchentwicklung zu Beeinträchtigungen der Sicht auf benachbarten Straßen führt.

Alle Sicherheitsvorkehrungen sind während des gesamten Abbrandvorganges einzuhalten. Für die Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen ist die Aufsichtsperson verantwortlich.