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Vortrag: Innere Uhren. Ihre Bedeutung und wie man sie in Takt hält

Vortrag von Univ.-Prof.inDr.in Kristin Teßmar-Raible im Vereinshaus Günseck!

Jeder von uns trägt eine Uhr in sich – ganz ohne Display, ganz ohne Batterie. Unsere innere Uhr steuert, wann wir müde werden, wann wir wach sind, wann wir konzentriert arbeiten können und wann unser Körper Erholung braucht. Sie beeinflusst Schlaf, Hormone, Hunger, Stimmung – kurz gesagt: unseren gesamten Alltag.

Doch diese Uhr ist empfindlich. Schichtarbeit, spätes Bildschirmlicht, unregelmäßige Schlafzeiten oder Stress können sie aus dem Takt bringen. Und wenn das passiert, merken wir es schnell: Wir fühlen uns müde, unkonzentriert, gereizt oder einfach „nicht im Rhythmus“.

Die gute Nachricht: Wir können unsere innere Uhr unterstützen.

Ein paar einfache Gewohnheiten helfen enorm:

  • Licht am Morgen: Tageslicht ist der stärkste Taktgeber. Schon ein kurzer Spaziergang am Vormittag wirkt Wunder.

  • Regelmäßige Schlafzeiten: Möglichst jeden Tag zur ähnlichen Zeit schlafen gehen und aufstehen – auch am Wochenende.

  • Bewegung und Mahlzeiten im Rhythmus: Unser Körper liebt Routine.

  • Abends Ruhe statt Bildschirmflimmern: Weniger blaues Licht, mehr Entspannung.

Wenn wir im Takt mit unserer inneren Uhr leben, gewinnen wir Energie, Klarheit und Wohlbefinden. Es ist, als würden Körper und Geist wieder im selben Orchester spielen – im richtigen Tempo.

Hören wir also öfter auf diese leise, aber kluge Uhr in uns.